Sein diesjähriges Trainingslager hat der 47-jährige Triathlet Gerry Hoffmann aus Aegidienberg in den Südosten Australiens gelegt.
Im Vordergrund des Trainings-Programms standen lange Radausfahrten im Grundlagenausdauerbereich.
Hierfür hat sich die Gegend um „Eastern Gippsland“, ca. 380 km östlich von Melbourne als ideal erwiesen.
Von welligem Profil im Mount Buller Gebirge bis hin zu langen flachen Highways entlang des Pazifik
fand der Triathlet ein abwechlungsreiches Areal zur Ausgestaltung seines Trainingslagers vor.
Erster Testwettkampf waren dann die offenen „Victorian Olympic Distance Triathlon Championships” in Bairnsdale.
Die Schwimmstrecke über 1500m wurde in einen Seitenarm des Mitchell Rivers gelegt,
der durch die angeschwemmte Asche der letzten Buschfeuer immer noch unangenehm roch und stark braun eingefärbt war.
Danach folgten 40 km Rad auf einem hügeligen City-Kurs und 10km Laufen in den Howitt Parkanlagen von Bairnsdale.
Gerry Hoffmann belegt hier in 2:24 den zweiten Platz in seiner Alterklasse, was den 63. Rang im Gesamtklassement bedeutete.
Ein Erfolg, der zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison überraschend kam.
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Als Abschluss des Trainingslagers, quasi als letzte lange Trainingseinheit, stand dann noch der Ironman Australia
auf dem Programm. Ein Wettkampf, bei dem der Athlet ein paar neue Elemente in der Wettkampfdurchführung testen wollte.
Austragungsort des Ironman Australia war am 1. April 2007 Port Macquarie,
eine kleine Stadt mit ca. 60.000 Einwohnern, irgendwo zwischen Sydney und Brisbane.
Morgens um 6 Uhr 30 fiel für ca. 1600 Athleten der Startschuss zum 3,8 km langen Schwimmen im Pazifischen Ozean.
Nach bewusst verhaltenem Schwimmauftakt mit Rang 1302 ging es dann auf die 180 km lange wellige Radstrecke,
bei der drei Runden à 60 km zu absolvieren waren. Bei zum Teil heftigem Gegenwind galt es hier die Kräfte
richtig einzuteilen, um beim abschließenden Marathon über 42,195 km keinen Einbruch zu erleben.
Gerry Hoffmann überquerte hier schließlich mit PB als „Day-Light-Finisher“ in 10 Stunden und 58 Minuten als 392.
(Rang 27 in der AK45) die Ziellinie, einer Platzierung, mit der er aufgrund der frühen Saisonphase sehr
zufrieden war. Mit der Platzierung war er gleichzeitig bester Deutscher und in den TOP 10 der europäischen Teilnehmer.
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Als weitere Saisonhöhepunkte stehen in diesem Jahr noch die Deutschen Duathlon Meisterschaften,
der Ironman Austria sowie im Herbst die Triathlon WM in Hamburg auf der Liste.