13.07.2008
TRI POWER Athleten in den TOP TEN der ETU Europameisterschaften in den Vogesen
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Die Stadt Gerardmer, welche in den Vogesen in der Region Lorraine in Ostfrankreich liegt, beherbergte bis 2004 den
Ironman Frankreich, bis dieser nach Nizza wechselte. Seit 2005 werden hier die Europameisterschaften über die ITU
Langdistanz ausgetragen. Dabei müssen die Athleten 4 km Schwimmen, 120 km Radfahren und dann 30 km Laufen.
Dieser Herausforderung stellten sich 7 Athleten der SFA Tri Power Rhein-Sieg: Thomas Borowski (49) als Einzelstarter,
eine Herrenstaffel mit Alex Zoll (41) als Schwimmer, Gerry Hoffmann (48) als Radfahrer sowie Herbie Engels (60!) als
Läufer. Die Damenstaffel setzte sich aus Schwimmerin Gudrun Hansen (43), Radlerin Angie Engels (52) und Läuferin Doris
Streithoff (45) zusammen.
Die Veranstaltung begann im strömenden Regen, der sich im Laufe des Tages mit lokalen Schauern und Nieselregen
abwechselte – die Sonne wollte sich den Athleten leider nicht zeigen. Die Schwimmstrecke verlief in einem winkligen
Kurs, der den Schwimmern einen ausgeprägten Orientierungssinn abverlangte.
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Die Radstrecke beinhaltete mehrere Passagen der Tour de France und darf zu Recht als einer der anspruchsvollsten im
Triathlon genannt werden. 2260 Höhenmeter wollten auf drei Runden à 40 km bezwungen werden, wobei der Kurs durch das
Herz des Naturparks Ballons des Vosges verlief. Allein die Pässe Col des Feignes (3 km Länge, Durchschnittssteigung
5,8 %) und Col de Grosse Pierre (6 km Länge, Durchschnittssteigung 5,3 %) erforderten mit fast 1000 Höhenmetern alle
Kraft der TriathletInnen. Hinzu wurde bei den regennassen Abfahrtspassagen ein ausgeprägtes Fahrgeschick abgefordert,
wusste Gerry Hoffmann anschließend (sichtlich erleichtert) zu berichten.
Der Laufkurs führte viermal um den landschaftlich schön gelegenen See von Gerardmer. Die 7,5 km lange Runde mit 40
Höhenmetern ging teilweise am See entlang und wies besonders durch den regenweichen Untergrund Crosscharakter auf,
was ein schnelles Vorwärtskommen erheblich erschwerte. Dafür lief es sich auf dem rauen Asphalt umso schneller.
Beide Tri Power Staffeln konnten sich einen TOP TEN Platz bei den Europameisterschaften sichern und finishten in
7:30:35 als 8. bei den Herren und in 9:47:28 als 7. bei den Frauen.
Einen besonderen Rekord stellte die Herrenstaffel in der Wechselzone 1 mit europäischer Bestzeit in 1:03 auf
(Glückwunsch). Außerdem erreichten sie mit mehr als 48 min. Vorsprung vor der zweiten deutschen Staffel das Ziel.
Der Einzelstarter Thomas Borowski wurde in 8:57:35 in seiner Alterklasse 15. und freute sich über seinen tollen
Saisonabschluss.
G.H.